Ella und der Karpaten Hahn

 

Es ist Winter. Sie geht auf eine Hütte zu. Bevor sie dort eintritt, kommt ein schöner Hahn auf sie zu, er weicht nicht von ihrer Seite.
„Willst du mein Freund sein?“ fragt Mirela. Der Hahn nickt mit dem Kopf.

Da kommt eine sehr kleine und sehr alte Frau aus der Hütte.

„ Was willst du hier ? Und was machst du mit meinem Hahn?“

M: „ Ich habe Hunger, und der Hahn kam zu mir“
Komm rein. Ich habe grad Sarmale gemacht. Es reicht für uns alle“

Mirela bleibt dort mehrere Wochen, Monate…

Die Frau ist sehr freundlich, freut sich über die Gesellschaft.

Mirela spürt den Drang, die Welt weiter zu erkunden. Nach all den wertvollen Dingen, die sie von der alten Frau gelernt hat – wo Beeren wachsen, wie man ein Schneehaus baut und wie man in der Natur überlebt – entscheidet sie sich, ihren eigenen Weg zu gehen. Es ist Weihnachtszeit. Nach über einem Jahr in der Hütte verabschiedet sie sich und macht sich auf den Weg durch den verschneiten Wald. Mit einem Rucksack auf dem Rücken und ihrem treuen Hahn, der darin mitreist, marschiert sie entschlossen voran. Nach einer langen Wanderung entdeckt sie ein großes, wunderschön erleuchtetes Haus. Durch die Fenster sieht sie viele lachende Kinder. Neugierig tritt sie ein und folgt den Kindern in ein Klassenzimmer. Doch kaum betritt sie den Raum, verstummt das Stimmengewirr für einen Moment – dann brechen die Kinder in staunendes Lachen, Rufe und aufgeregtes Durcheinander aus.